| Die (heutige) Musik ist einfach nicht das, was sie mal war. Casting-Shows wie "Deutschland sucht den Superstar" mögen zwar ein breites Publikum begeistern, liefern aber im Endeffekt auch keine wirklichen "Superstars". Die Musikindustrie dürfte so langsam aber sicher auf ihrem Tiefpunkt angelangt sein. Immer mehr rückt bei der Umsetzung von Liedern der Computer in den Vordergrund, und so klingen sie letztendlich auch. Jeder versucht jeden erfolgreichen zu kopieren und im Endeffekt dreht sich die Musik im Kreis.Aber die Musikindustrie selbst will das ja aus diesem Blickwinkel so nicht sehen. Nein, man bleibt bei der gleichen Tour (ähnlich wie bei der Musik selbst) und jammert über illegale Musik-Downloads über das Internet. Die physischen Datenträger verkaufen sich hingegen nur schleppend, selbst die zahlreichen Online-Angebote schaffen es nicht, die Verluste zu kompensieren.Anhand der amerikanischen Album-Charts lässt es sich erkennen, wie wenig CDs verkauft werden. Musste ein Künstler früher noch 500.000 CDs verkaufen, um auf dem ersten Platz zu laden, reichen mittlerweile schon rund 60.000 Exemplare aus.Zwar stiegen die digitalen Verkäufe über das Internet im Jahresvergleich um 54 Prozent auf 173,4 Millionen verkaufte Titel, dennoch können die Verluste nicht ausgeglichen werden. Seitens der Musikindustrie ist das Problem klar: Problem sind die über eine Milliarde illegal getauschten Songs, die jeden Monat den Besitzer wechseln. |